Botschafter Kindsgrab in Göygöl und Shamkir: 200 Jahre deutsch-aserbaidschanische Geschichte

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Ankunft erster deutscher Siedler in Aserbaidschan besuchte Botschafter Michael Kindsgrab die ehemaligen deutschen Siedlungen Annenfeld und Helenendorf, heute Shamkir und Göygöl im Westen Aserbaidshcans. Trotz der vergleichsweise geringen Zahl  der aserbaidschanischen Deutschen – bei ihrer Deportation nach Zentralasien 1941 waren es rund 50 000 – haben sie in der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung des Landes tiefe Spuren hinterlassen.

Botschafter Kindsgrab eröffnete zusammen mit Prof. Dr. Eva-Maria Auch und der stellvertretenden Kulturministerin Sevda Mammadaliyeva  die Ausstellung „Entgrenzung – Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien“ im Heydar Aliyev Zentrum in Shamkir. Anschließend lud die deutsche Botschaft in die  ehemalige evangelische Kirche zu einem Musikkonzert.

In Göygöl besuchte die deutsche Delegation das Viktor-Klein-Haus und das Heimatmuseum im ehemaligen Vohrer-Haus.